Die Absicherung für Gewerbetreibende mit einer Betriebshaftpflicht

Mein Vater hatte eine kleinen Betrieb für Innenausbau über 35 Jahre lang. Dann musste er diesen aufgeben, denn er erlitt einen Schlaganfall und war nicht mehr in der Lage alles zu managen. Doch darüber wollte ich gar nicht schreiben, sondern darüber, wie wichtig es ist die berufliche Tätigkeit mit einer Betriebshaftpflichtversicherung abzusichern.

Jahre später kam die Regress Forderung

Jahre nach dem mein Vater den Betrieb geschlossen hatte kam ein Schreiben vom Anwalt hereingeflattert. Darin wurde bemängelt, dass bei einer Umbaumassnahme welche von meinem Vater vor 20 Jahre durchgeführt wurde, ein Schaden durch die Verwendung von falschem Material entstanden sei und die Beseitigung der Mängel 100.000 Euro kosten würde. Es kam auch zu einer Gerichtsverhandlung und obwohl mein Vater das Material bei einem Baustoffhändler bezogen hatte, wurde er zu Schadenersatz verurteilt, weil er Auftragnehmer war.

Allerdings konnte er den Hersteller des Materials belangen, was aber einen Gerichtsprozess erforderte und damit verbundene hohe Kosten. Da mein Vater zu dieser Zeit, als der Auftrag ausgeführt wurde, eine Betriebshaftpflichtversicherung hatte, musste diese nun einspringen und die Prozesskosten tragen.

Die Prozesskosten wurden übernommen

Nach dem die Schuld vom Gercht beim Baustoffhersteller festgestellt wurde, musste dieser den Schaden dann letztendlich bezahlen. Aber ohne eine Betriebshaftpflichtversicherung wäre das ganze nach hinten losgegangen. Deshalb kann ich jedem nur empfehlen eine Berufshaftpflicht- oder Betriebshaftpflichtversicherung abzuschließen. Weitere Informationen über die Betriebshaftpflicht findet man auf den Webseiten von www.betriebshaftpflicht-betriebshaftpflichtversicherung.de im Internet. Wer die verschiedenen Angebote der Betriebshaftpflichtversicherungen vergleichen möchte, der kann einen Versicherungsvergleich kostenlos anfordern.

Also, immer die berufliche Existenz absichern mit einer Betriebshaftpflichtversicherung!

Wenn man nicht mehr im erlernten Beruf arbeiten kann

Einen Freund von mir hat es jetzt hart getroffen, er wurde berufsunfähig und kann seinen Job als Dachdecker nicht mehr ausführen.

Dabei hat er dann feststellen müssen, dass er nach 10 Jahren im Beruf nur eine lächerliche Erwerbsunfähigkeitsrente bekommen würde, wenn er eben voll erwerbsgemindert wäre. So schlimm ist es aber doch nicht, er könnte noch im Büro arbeiten. Deshalb bekommt er die gesetzliche Erwerbsunfähigkeitsrente nicht und muss erst mal von Arbeitslosengeld leben. Er erzählte mir, dass er sich extrem geärgert hat vor einigen Jahren keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen zu haben, denn einen Vertrag hatte er schon unterschriftsreif auf dem Wohnzimmertisch.

Umschulung steht an

Das Arbeitsamt unterstützt ihn jetzt zwar mit einer Umschulung, doch er weiß nicht so recht in welche Richtung er gehen soll. Und das Geld wird auch knapp, weil ja nicht noch zusätzlich eine Rente gezahlt wird.

Das wirft bei mir die Frage auf, warum gibt es in Deutschland eine so schlechte Absicherung von Menschen, die berufsunfähig werden? Darum hab ich mal auf verschiedenen Internetseiten nachgelesen, wie man sich absichern kann. Über die Regelungen zur Berufsunfaehigkeit und die Absicherung mit einer Berufsunfaehigkeitsversicherung habe ich auf berufsunfaehigkeit-berufsunfaehigkeitsversicherung.de viel nachlesen können. Auch die Webseite www.verbraucherzentrale-rlp.de bietet hier hilfreiche Informationen, wie die Absicherung ist und welche Möglichkeiten man mit 40 Jahren noch hat, um eine zusätzliche Absicherung zu erhalten.

Erschreckende Realität

Es ist wohl so, dass man nur dann eine Berufsunfähigkeitsrente vom Staat erhält, wenn man vor 1961 geboren ist. Alle jüngeren gehen quasi leer aus, denn dann gibt es nur bei einer Erwerbsunfähigkeit eine Rente. Allerdings ist es für mich ein RIESEN Unterschied, ob ich in meinem Beruf nicht mehr arbeiten kann oder GAR NICHT mehr arbeiten kann! Ich stelle mir vor, ich würde schwer erkranken und könnte aber noch so 5 bis 6 Stunden am Tag am PC sitzen und arbeiten. Dann bekomme ich gar nichts an Rente! Was ist das für eine Absicherung?

Aber wie kann man sich dagegen schützen?

Für alle, die über 40 Jahre alt sind und körperlich arbeiten, also z.B. Dachdecker wie mein Freund, für die ist es fast unmöglich sich noch abzusichern. Die meisten Berufsunfähigkeitsversicherungen lehnen solche Leute ab, da das Risiko berufsunfähig zu werden mit dem Alter steigt. Zumindest bei Berufen, in denen körperlich viel gearbeitet wird. Bei Leuten wie mir, die hauptsächlich am PC arbeiten, gibt es in dem Alter noch Möglichkeiten sich zu versichern, aber meist nur zu horrenden Beiträgen. Das lohnt sich fast nicht mehr, oder höchstens noch ein paar Jahre.

Fazit: Gerade für junge Leute lohnt es sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, denn das Risiko früh im Berufsleben berufsunfähig zu werden und dann nicht abgesichert zu sein, ist einfach zu hoch. Zu große Summen an zukünftigen Gehaltszahlungen im erlenten Beruf stehen auf dem Spiel. Hier sollte jeder eine abschließen, denn dann sind die Beiträge auch niedrig. Wer aber mit 40 noch keine hat, der wirds schwer haben. Bleibt nur zu hoffen, dass man gesund bleibt.

 

Negative Realzinsen vernichten 14 Milliarden im Jahr

Wie der Spiegel hier berichtet, verlieren alleine die Sparer in Deutschland pro Jahr über 14 Milliarden Euro an Kaufkraft. Das kommt dadurch zustande, dass die erzielbaren Zinsen auf Sparguthaben unter der offiziellen Inflationsrate liegt. Dadurch vermehrt sich das angelegte Kapital langsamer, als sich die Kaufkraft durch Inflation verringert.

So werden den Menschen jedes Jahr 14 Milliarden an Kaufkraft entzogen. Sie können sich von dem Ersparten immer weniger Waren kaufen. Dieser Effekt soll weltweit sogar über 100 Milliarden Euro ausmachen.

Die Inflationsrate ist höher

Dabei nimmt man aber auch nur die offizielle Inflationsrate. Die gefühlte Rate liegt bei den meisten Menschen sowieso viel höher, denn die Dinge die man öfter braucht, also Lebensmittel oder Benzin, haben sich in den letzten Jahren stärker verteuert.

Dazu kommt auch noch die kalte Progression, also die versteckte Steuererhöhung bei einer Bruttolohn Erhöhung. Gerade eben hat die IG Metall einen neuen Lohnabschluss mit den Arbeitgebern ausgehandelt. Dabei werden die Löhne in den nächsten 2 Jahren um jeweils 3 Prozent steigen (Gesamtbetrachtung). Doch Netto wird von der Bruttolohn Erhöhung weniger übrig bleiben, denn mit mehr Lohn steigt auch der Steuersatz, also die Steuerprogression. Deshalb spricht man auch von „kalter Progression“.

Den Bundesbürgern wird so jedes Jahr über 3 Milliarden Euro an Steuern mehr abgeknöpft, was ebenfalls langfristig zu Problemen führt. Denn irgendwann sind wir bei gleichbleibenden Steuersätzen durch die jährlichen Lohnerhöhungen alle Gutverdiener und müssen immer mehr von der Lohnerhöhung an den Staat abgeben. Wer selber mal ausrechnen will, wie sich eine 3% Erhöhung auswirkt, der kann dazu den Lohnrechner von brutto-netto-gehaltsrechner.net benutzen.

Man sieht, der Staat tut alles um seine Schäfchen zu schröpfen. Na super!

Leben in einer Freak-Welt

Was ist ein Freak? Laut Wikipedia ein „Krüppel, Verrückter, Unnormaler“ aber auch „Begeisterter“. Nun, nach dieser Bezeichnung kann man die Politiker und Banker dieser Welt wohl in diese Kategorie einordnen.

Mag es auf die Mehrzahl der Politiker und Banker zutreffen, dass man sie als Begeisterte bezeichnen kann, so gibt es doch eine Reihe von Freaks, die man eher als Verrückte betrachten sollte. Wie verrückt ist es, wenn man als Banker bei der Bank of Cyprus mit Kundengeldern griechische Staatsanleihen kauf, auch wenn allen lange klar ist, daß Griechenland seine Schulden nicht zurückzahlen kann.
Auch eine Staatsanleihe, die nur noch bei 60% des Nominalwertes gehandelt wird und so natürlich eine hohe Rendite verspricht, kann noch weiter fallen. Und genau das ist passiert. Am Ende wurden diese Anleihen mit etwa 30% von Griechenland zurück gekauft. Aber der Verlust hat gereicht, um die Banken in den Abgrund zu treiben und damit natürlich auch Zypern. Freaks halt!